Altenpflegelehrgang 2010
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| I | Grundlagen einer anthroposophischen Menschenkunde Dr. Barbara Treß, Hamburg, Ärztin |
| II | Keine Angst vor der Angst Friedrich Hussong, Hamburg, Pfarrer |
| III | Sieben innere Schritte als Vorbereitung auf den Tod Irmgard Bauer, Stuttgart, Pfarrerin |
| IV | Menschen mit Demenz Heike Schaumann, Kassel, Altenpflegerin, Heimleiterin |
| V | „Im Atem holen sind zweierlei Gnaden…“ Birgitt Bahlmann, Burgwedel, Pflegepädagogin |
| VI | Das Bild des Menschen im Wandel der Zeit Dr. Ellen Markgraf, Kassel, Kunsthistorikerin |
Beschreibung der Arbeitsgruppen
I Grundlagen einer anthroposophischen Menschenkunde
Die anthroposophische Medizin arbeitet auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes.
In dieser Arbeitsgruppe wollen wir an den Gesetzen der Viergliedrigkeit und physiologischen Dreigliederung arbeiten. Gerade durch das gemeinsame Anschauen gekannter Phänomene sollen diese Gesetze verstehbar werden.
Dr. Barbara Treß
II Keine Angst vor der Angst
Mit Phänomenen der Angst und Hilfen ihr zu begegnen, am Arbeitsplatz, in der Biographie und als religiöse Übung werden wir uns in dieser Arbeitsgruppe auseinandersetzten..
Friedrich Hussong
III Sieben innere Schritte als Vorbereitung auf den Tod
Im Zugehen auf den Tod werden die Lebensereignisse für den Sterbenden immer bedeutsamer. Erneut beginnt er sich mit seiner Biographie und deren Sinn auseinander zu setzen. Es ist dann von Bedeutung wie die Erinnerungen im Bewusstsein aufleuchten – als bearbeitet, verinnerlicht, verdrängt oder vergessen.
Irmgard Bauer
IV Menschen mit Demenz
Es gibt mittlerweile viele methodische Ansätze zum Umgang mit Menschen mit Demenz. Einige grundlegende Fragen werden dabei fast immer nur unzureichend behandelt. Ich möchte in der Arbeitsgruppe über Wahrhaftigkeit, Interesse und Macht im Umgang mit Menschen mit Demenz mit Ihnen ins Gespräch kommen. Am Ende könnte die Frage stehen, wie die Erfahrungen die Sie machen, in produktiver Weise nutzbar gemacht werden können.
Heike Schaumann
V „Im Atem holen sind zweierlei Gnaden …“
Kreative und alltäglich durchführbare Pflegemaßnahmen – zur Harmonisierung der Atmung - werden praktisch geübt und bewertet. Weitergehende Betrachtungen, wie sich im Atmen Mensch und Welt verbinden, runden die Arbeit ab.
Birgitt Bahlmann
VI Das Bild des Menschen im Wandel der Zeit
Die Darstellung des Menschen stand und steht im Mittelpunkt künstlerischen Interesses. Die Definition „der Mensch ist das Maß aller Dinge“ aus der Antike stammend ist ein Aspekt. Albert Camus’ Sichtweise, „das der Mensch selbst die eigentliche Pest sei“ eine andere.
Was lässt sich aus den Abbildern des Menschen in unterschiedlichen Zeiten für das eigene Sein, den eigenen Umgang mit dem Anderen erfahren? Welche Botschaften erhalten wir aus der Betrachtung des Menschen, sei er aus der Antike überliefert oder die aktuelle künstlerische Spiegelung eines „Zeitgenossen“?
Mit diesen und anderen Fragen wird sich diese Arbeitsgruppe beschäftigen. Unterstützt von Werken der bildenden Kunst und der Literatur.
Dr. Ellen Markgraf






