- Reisebeschreibung
- Reiseprogramm
- Anmeldung
Studienreisen 2010
![]()
Eine Rundreise etwas anderer Art
22. Februar – 5. März 2010
Reiseleitung: Ilse Wellershoff-Schuur,
Pfarrerin, Überlingen
Seit 1993 fahre ich regelmäßig nach Israel. Früher waren es die Jugendlager im Kibbuz Harduf in Galiläa, aus denen dann die inzwischen dort heranwachsende Begegnungsstätte Shar’ar laAdam – Bab l’il Insan wurde. Daneben begann eine Arbeit mit Interessenten unserer Christengemeinschaft. Seit 2008 leiten mein Mann und ich nun auch Studienreisen für Erwachsene, auf denen wir Menschen aus Europa eine einzigartige Begegnung vermitteln möchten – die Begegnung mit diesem Land in der „Mitte der Erde“.
Es ist das Land, in dem das unsere heutige Wirklichkeit vielleicht am meisten prägende Ereignis der Geschichte stattfand: die Menschwerdung des Christus und ihre 2000 Jahre alte Vorgeschichte, das Alte Testament.
Nicht zufällig „geschah“ die Bibel hier, nicht zufällig ist aber auch, was zuvor und danach hier geschah, und somit sind auch das Land und die Kulturen, wie sie heute dort anzutreffen sind, nicht zufällig so geworden, wie wir ihnen heute begegnen. Unsere mitteleuropäische, deutsche Geschichte ist mit der aktuellen Realität in tragischer Weise verwoben. Alle Fragen der Welt konzentrieren sich hier wie in einer Nussschale.
Zusammenprall der Kulturen und Religionen, von sozialen und nationalen Fragen, sondern gerade das macht den Wert des Landes für uns
als Reisende und Weltbürger aus, dass wir uns über die Herausforderungen und Verantwortungen klarer werden, vor denen wir immer und überall stehen.
Unsere Studienreisen sind aus der Erfahrung der Jugendlager entstanden und von ihrem Duktus geprägt. Wir begegnen Menschen vor Ort, fragen uns bei jedem Schritt, was er mit uns zu tun hat, suchen authentische Erfahrungen, nehmen nicht immer den bequemsten Weg.
Wir werden in relativ einfachen Gästehäusern, Hostels und auch in Privatunterkünften im Kibbuz Harduf (Halbpension) wohnen, in gemieteten Kleinbussen herumreisen (falls sich genügend Fahrer unter den Teilnehmern finden, wenn nicht müssten wir einen Reisebus mieten, der das Unternehmen noch ein wenig verteuern könnte) und so in gut 10 Tagen vieles erkunden können.
Wir setzen voraus, dass die Teilnehmer unternehmungslustig, selbständig und einigermaßen gut zu Fuß sind. Jeder sollte sein Gepäck so bemessen, dass er es auch einmal ein Stück Wegs selbst tragen kann!
Da manche interessanten Gesprächspartner Englisch mit uns sprechen werden und es den Gesprächsfluss erfahrungsgemäß sehr hemmt, wenn viel übersetzt werden muss, gehen wir davon aus, dass die Teilnehmer genug Englisch verstehen, um ohne Übersetzung auszukommen.



Bildnachweis Israel: ©Jonny B./PIXELIO,©Johannes Becker/PIXELIO, ©Carsten Raum/PIXELIO, ©I. Friedrich/PIXELIO, www.pixelio.de


